Taucherbasisschiff  "SEABEX ONE"

Das Original wurde in Rendsburg gebaut. Hauptaufgabe sind Tieftaucheinsätze und Unterwasserschweißungen an Ölplattformen. Diese können bis 450m Tiefe ausgeführt werden. Um die ständige Dekompression für die Taucher zu vermeiden, befindet sich an Bord ein in sich geschlossenes System in dem die Taucher auf dem gleichen Druck leben wie auf dem Meeresboden. Zu ihrem Einsatzort gelangen sie über eine Taucherkapsel die durch den "Moonpool" in der Schiffsmitte abgesenkt wird. Zusätzlich hilft das Schiff bei Brandbekämpfungen und kann im Notfall bei Evakuierungen bis zu 500 Personen aufnehmen. Da auch Hubschrauber auf dem Schiff landen können, kann so die Besatzung ausgetauscht und Material beigeschafft werden. Durch die Ruderpropellerantriebe, die auch das Modell besitzt, kann das Schiff bei fast jedem Wetter genau auf der Stelle stehen bleiben. Dies ist besonders beim Einsatz der Taucherkapsel wichtig.

Das Modell ist aus einem Baukasten der Firma Graupner entstanden. Der Rumpf ist aus Kunststoff, die Aufbauten aus Kunststoff, Holz und Metall. Auf Grund von Originalaufnahmen des Schiffes konnte ich einige Details am Modell verfeinern und ergänzen.
Angetrieben wird das Modell durch 4 Ruderpropeller. 2 befinden sich am Bug, 2 weitere am Heck. Alle sind um 180 Grad schwenkbar und verleihen ihm eine außergewöhnliche Wendigkeit. Drehen auf der Stelle und Seitwärtsfahren sind kein Problem. Eine Wasserpumpe versorgt die 4 Löschmonitore auf dem Heckportal. Die Beleuchtung und der Bordkran sind funktionsfähig.
Eine spezielle Hebemechanik hebt den Hubschrauber an. Aus der Entfernung ist dann die Hubstange kaum noch zu erkennen.

Technische Daten:       

Original   

     Modell Maßstab 1:75

 

Länge:   

   

  106 m   

   145 cm

Breite:   

   

   20 m

   26 cm

Tiefgang:   

   

5,5 m   

   7 cm

Gewichte:   

   

   

   

   ca. 15 kg

Antrieb:   

   

Bug:   2 x 1100 KW   

   

   4 x Mabuchi RS540

   

   

Heck: 2 x 1620 kW  

 

 

Ansichten der "SEABEX" Gut zu erkennen der große Bordkran und der Hubschrauber auf dem Landeplatz.
Detailaufnahme des Hubschraubers kurz vor dem Start.
"Abflug" des Hubschraubers.
Nachtaufnahme des Landedecks. Die Scheinwerfer des Hubschraubers leuchten das Deck an. Die Lampen im Außenkreis des Landedecks sind nur durch die lange Belichtungszeit bei der Aufnahme an. Normalerweise sind sie als Lauflicht geschaltet.